Berliner Frauenporträts
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Kokkiri - Meike Badi

In ihrem Atelier im Berliner Bezirk Prenzlauer-Berg
http://kokkiri-kindermode.de/

Von ihrem Atelier schaut Meike Badi  auf die Prenzlauer Allee und sieht den Verkehr. Berliner Trubel eben. Ihr Ort ist das Atelier, in dem sie ihre Produkte entwirft und fertigt. Von dort gehen sie mittlerweile überall hin nach Deutschland. Verkauft wird online. Zwischendurch nahm sie an Märkten teil oder stellte Beispiele ihrer Produktpalette in einem oder zwei Prenzlauer Geschäften aus. Der Renner ist immer noch die Elefantenspieluhr aus unterschiedlichen Stoffen nach Wunsch der Kunden. Aus einer Anzahl Spielwerken können die Besteller  auswählen.

Bereits als Schülerin am Gymnasium war sie gerne kreativ; der Kunstunterricht war das, was sie schätzte. Sie baute gerne, strickte, nähte und zeichnete. Als es dann um die Wahl des richtigen Studienfachs ging, schwärmte sie von einem Kunststudium. Doch sie wählte nicht das Fach Kunst an der Berliner HdK, sondern schrieb sich ein an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. Sie entschied sich schließlich für das Studium von Modedesign. Eine  Ausbildung als Schneiderin hatte sie gemacht und viele praktische Erfahrungen im Oberstufenzentrum Bekleidung in Berlin-Kreuzberg gesammelt.

Nach Abschluss ihres Studiums in Normalzeit entwarf sie erfolgreich eine Modekollektion.

Sie ging einige Zeit nach London und arbeitete bei den Firmen Preen und Swash. Angestellte wollte  sie nicht  sein. Aus diesem Grunde machte sie sich selbstständig und gründete die Firma Kokkiri. Der widmet sie einen Großteil ihrer kreativen Energie und ist regelmäßig mit der Gestaltung neuer Textilideen beschäftigt, die von Babykleidung über Mädchenkleidung zu Spieluhren und Kissen reicht.

Sie ist fasziniert von Stoffen, Mode, Farben und Design und möchte nichts Schnelllebiges und Oberflächliches herstellen. Alles ist in ihrer Hand. Sie ist begeistert  von ihrem Handwerk und möchte Mode kreieren, die nicht unter menschenverachtenden Bedingungen hergestellt wird. Daher bevorzugt sie fair hergestellte Stoffe und recycled  gut erhaltene Kleidung. Im Augenblick verwendet sie Jeans.

Und der Name kokkiri, woher kommt der? Als Kind lebte sie mit ihren Eltern fünf Jahre in Südkorea. Der Klang der koreanischen Sprache hatte ihr immer gefallen, auch das Wort Kokkiri, was nichts anderes bedeutet als Elefant. Sie selbst hat zwei Söhne und eine Tochter. Diese ist ihr größter Fan und liebt es, alle neuen Kleider als erste anzuprobieren.

 

 

 

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